Filmabend
Margit Eschenbach · 11.11.2005Begrüssung 19.30 Uhr · Filmbeginn 20 Uhr
Campus Westend (ehemaliges IG Farben Gebäude)
Filmvorführraum 7.312, 7. Stock
Kostenbeitrag 5 €
Die Filmemacherin ist anwesend.Eine Zusammenarbeit der Kinothek Asta Nielsen mit dem Frauenreferat der Stadt Frankfurt.
Vielen ist Margit Eschenbach als eine der Protagonistinnen der Frankfurter Frauenbewegung ein Begriff. Seit 1985 macht sie - vor allem dokumentarische - Filme, von denen sie einige zusammen mit der Schriftstellerin und Regisseurin Gerda E. Grossmann realisierte. Margit Eschenbachs Filme liefen mit großem Erfolg auf internationalen Festivals und gewannen zahlreiche Preise.
Margit Eschenbach ist Professorin an der Hochschule für Gestaltung und Kunst Zürich. Seit 1992 Aufbau und Leitung des Studienbereichs Film.Im Anschluss an die Vorführung findet ein Gespräch zwischen Margit Eschenbach, Sibylla Flügge und dem Publikum statt. Sibylla Flügge ist Professorin für Recht der Frauen an der Fachhochschule Frankfurt am Main, mit Margit Eschenbach verbindet sie ihre gemeinsame Geschichte im Frankfurter Weiberrat.
Eigentlich sind wir auch von hier
Den Spuren ihrer Familie folgend, begegnet die Filmemacherin Menschen und Landschaften und findet Narben, die Flucht und Vertreibung hinterlassen haben. Reisen in eine vergessene Region: Ostpreussen. Ehemals deutsch, heute zwischen Polen, Russland und Litauen aufgeteilt. Menschen gingen weg, andere zogen her. Kaum jemand freiwillig. Nicht für alle Vertriebenen wurzelt hier die Vorstellung von Heimat.
Mit einem persönlichen Blick nähert sich Margit Eschenbach dem komplexen Thema der Migration im 20. Jahrhundert. Dabei tauchen Fragen an unsere jüngste Geschichte auf, Fragen nach den Gründen der Verdrängung von Erinnerung.
Buch · Regie · Kamera: Margit Eschenbach; Mischung · Grafik: Gregg Skerman; Schnitt: Bernhard Schönherr, Margit Eschenbach; Sprecherin: Birgitt Doelling; Musik: Inge Morgenroth; Farbe · BetaSP · 64 Min · 2004
Eine Reise
Gerda Grossmann und Margit Eschenbach erzählen in ihrem poetischen Film eine Liebesgeschichte zwischen zwei Terroristinnen. "Schon während der Fahrt der letzten Tage hatte ich mir wieder und wieder die Frage gestellt, was kann ein Mensch getan haben, verraten haben, ein Mensch wie du, damit man ihn zum Tode verurteilt." (Zitat aus dem Film)
Buch · Regie · Kamera: Gerda E. Grossmann, Margit Eschenbach, Farbe · 16mm · 12 Min. · 1992
Margit Eschenbach, Autorin, Regisseurin und Hochschullehrerin in Zürich, Kurz- und Dokumentarfilme seit 1985, u. a. "KZ Buchenwald/Post Weimar" (1999), offizieller Einführungsfilm in der Gedenkstätte Buchenwald, "Eine Reise" (1992 Kurzfilm, Einladung zu mehr als 20 internationalen Festivals), "Violetta Clean" (HR 1988),
"Die eigensinnigen Damen" (NDR 1986-Ausstrahlung SF DRS 1990),
"Weibliche Zone" (1985, Preis der Deutschen Filmkritik 1987)
Margit Eschenbach im Internet:
www.margit-eschenbach.net
nach oben
Text als PDF-Dokument (385 KB)
Kinothek Asta Nielsen e.V. www.kinothek-asta-nielsen.de