Adjektiv Frau
Film '68 und die Neue Frauenbewegung
29.5. - 1.6. 2008
im Mal Seh'n Kino
SONNTAG, 1.6.
13 UHR
SEDMIKRASKY (Tausendschönchen)
R: Vera Chytilová, CSSR 1966, 76 Min., 35 mm, Farbe, OmU, P: Filmstudio Barrandov, B: Jaroslav Kucera, Vera
Chytilová, Ester Krumbachová, Pavel Jurácek, K: Jaroslav Kucera, M: Jirí Sust, Jirí Slitr, S: Miroslav Hájek,
D: Marcela Brezinová, Julius Albert, Marie Cesková, Jirina Mysková, Jan Klusák, Ivana Karbanová, Jitka Cerhová
Marie I (brünett) und Marie II (blond) in einem scheußlichen Freibad herumlungernd, beschließen aufgrund
bester Langeweile, dass die Welt verdorben ist und es darauf nur eine Antwort geben kann: „Lass uns verdorben
sein!“ |
Quelle: Deutsches Filminstitut DIF,
Bildarchiv
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Das Plädoyer für eine ziellos rebellierende Jugend drückt sich in den kühnen
Farbexperimenten, in der Variation parodistischer und burlesker Elemente aus. Die Bilder sind verschwenderisch
überladen mit scheinbar bedeutungsvollen Zeichen. Tausendschönchen setzt die Bedeutungsschnüffelei matt.
Internetseite über Vera Chytilova |
Quelle: Deutsches Filminstitut DIF, Bildarchiv
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Quelle: Deutsches Filminstitut DIF, Bildarchiv
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16 UHR (Café des Mal Seh'n Kino)
Töchter der '68er – ein Gespräch
18 UHR
Robotnice (Arbeiterinnen)
R+B: Irena Kamienska, P 1979, 16 Min., 35 mm, s/w, P: Dokumentarfilmstudio Warschau, K: Krzysztof Pakulski, S:
Jadwiga Zajicek, M: Krystyna Pohorecka
Dieser Film entstand 1979 und wurde von der Zensur verboten. Er zeigt schonungslos und mit großer ästhetischer
Empathie die miserablen Arbeitsbedingungen von Weberinnen.
Hinter den Fenstern
R: Petra Tschörtner, DDR 1982, 43 Min., 16 mm, Farbe
Der Film beruht auf Interviews mit drei Paaren um die dreißig aus Potsdam.
Die Regisseurin geht von einem höchst persönlichen Ausgangspunkt, einer intimen Kenntnis von Menschen aus, die
sich ihr arglos öffnen, kommt dann aber zu einer sachlichen, lakonischen Veranschaulichung der Menschen, ihrer
Lebensumstände und ihrer Vorstellungen von der Welt.
20 UHR
Pianeta Venere (Der Planet Venus)
R: Elda Tattoli, I 1972, 105 Min., 16mm, Farbe, dt. Fass., P: Ultra, B: Elda Tattoli, Marco Bellocchio, K:
Dario Di Palma, M: Norman Cipriani, Stelvio Cipriani, D: Bedi Maratti, Mario Piave, Francisco Rabal, Lilla
Brignone, Bianca Verdirosi
Ein Film, der seiner Zeit voraus war. Zur Debatte steht eine Liebesbeziehung zwischen einer Frau, die Ernst
macht mit dem Anspruch auf Unabhängigkeit und Emanzipation, und einem Kommunisten, der gerne den Status quo
erhalten würde. |
Quelle: Deutsches Filminstitut
DIF, Bildarchiv
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Quelle: Deutsche Kinemathek
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Quelle: Deutsches Filminstitut DIF, Bildarchiv
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Quelle: Freunde der dt.
Kinemathek, Bildarchiv
Filmzeitschrift Bright
Lights über Dusan Makavejev
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22 UHR
W. R. – Misterije Organizma (Mysterien des Organismus)
R: Dusan Makavejev, YU/D 1970/71, 84 Min., 35 mm, Farbe, OmeU, P: Neplanta, R+B: Dusan Makavejev, K: Pega
Popovic, Aleksandar Petcovic, M: Bojana Makavejev, D: Milena Dravic, Jgoda Kaloper, Ivica Vidovi´c, Zoran
Rudmilovic, Miodray Andric
Ein Zeitdokument in bizarrer Erscheinung, ein Loblied auf die Freuden des Orgasmus und der in ihm
liegenden revolutionären Impulse. Vor der freien Liebe, sagt Makavejev, hat die Weltrevolution versagt.
Also trieb er sich 1971 in den Wirren der sexuellen Revolution herum und nahm von den Schlachtfeldern mit,
was er brauchen konnte. Dafür wurde er in Jugoslawien aus der Partei ausgeschlossen. Die Verlagerung der
Revolution unter die Gürtellinie war den Genossen zu subversiv. Vorgestellt von Gabi Babic. |
Quelle: Deutsches Filminstitut DIF, Bildarchiv
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Quelle: Deutsches Filminstitut DIF,
Bildarchiv
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IM FOYER DES KINOS ZEIGEN WIR TÄGLICH
Sois belle et tais-toi (Sei schön und halt den Mund)
R: Delphine Seyrig, F 1976, 111 Min., Video, Farbe
unter anderem mit Shirley McLaine, Jane Fonda, Juliet Berto, Barbara Steel.
Die Schauspielerin interviewt 22 Kolleginnen über ihre Erfahrungen.
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