Adjektiv Frau

Film '68 und die Neue Frauenbewegung
29.5. - 1.6. 2008 im Mal Seh'n Kino

SAMSTAG, 31.5.

15 UHR
»Die sexuelle Befreiung« - 30 Jahre danach
Annette Brauerhoch und Heike Klippel präsentieren die nächste Ausgabe der Zeitschrift Frauen und Film im Gespräch mit dem Publikum.

16 UHR Kurzfilmprogramm

Macht die Pille frei?
B+R: Helke Sander, Sarah Schumann, BRD 1972, 40 Min., 16 mm, s/w, P: NDR
In diesem Dokumentarfilm mit sieben Berliner Mädchen zwischen 15 und 18 Jahren wird das Problem herausgearbeitet, dass die offiziell propagierte Alternative zur Abtreibung, nämlich die Pille, keine für Frauen befriedigende Alternative ist.

Near the Big Chakra
R: Anne Severson, USA 1972, 17 Min., 16 mm, Farbe
Großaufnahmen von Vaginas – die Größe des projizierten Bildes, seine Ungewohnheit, ist plötzlich wieder so erstaunlich und macht neugierig wie in den Anfängen des Kinos.

 Quelle: Valie Export, mann&frau&animal

 Quelle: Valie Export, mann&frau&animal 
mann&frau&animal
R: Valie Export, A 1973, 10 Min., 16 mm, s/w & Farbe, K: Didi
„Wie die Oberschenkel manchmal so zusammenklatschen, was mir sehr gut gefällt, weil es so tierisch ist. Es erinnert mich jedes Mal, wenn ich den Film sehe, an Fische. – Drum ist ja auch der Titel mann&frau&animal.“ (Valie Export)
Homepage von Valie Export
 
18 UHR
Neun Leben hat die Katze
B+R: Ula Stöckl, BRD 1968, 91 Min., 35 mm, Farbe, P: Filmproduktion Ula Stöckl, K: Dietrich Lohmann, M: Manfred Eichler, D: Anne Hielscher, Kristine de Loup, Jürgen Arndt, Elke Kummer, Heidi Stroh
Ein Film in Farbe und Cinemascope. Ein bewusst episodisch und fragmentarisch gehaltenes Porträt unterschiedlicher Frauenfiguren, die eines gemeinsam haben: den Willen zur Veränderung ihrer Situation. „Dieser Film von Ula Stöckl hat seine schönsten Momente, wenn sie sich und ihre Darsteller der Improvisation überlässt, wenn sie mit den Techniken arbeitet, die das cinéma vérité entwickelt hat.“ (Frieda Grafe). Vorgestellt von Sabine Schöbel.
Homepage von Ula Stöckl
 

Quelle: Ula Stöckl Filmproduktion
Quelle: Ula Stöckl Filmproduktion
Quelle: Ula Stöckl Filmproduktion


20 UHR
Les Soeurs Fachées (Zwei ungleiche Schwestern)
B+R: Alexandra Leclère, F 2004, 93 Min., 35 mm, Farbe, OmU, P: Pan-Européenne Prod./Studio Canal/France 2 Cinéma, K: Michel Amathieu, M: Philippe Sarde, S: Hervé de Luze, Jacqueline Mariani, D: Isabelle Huppert, Christiane Millet, Brigitte Catillon, Catherine Frot, Rose Thiery, François Berléand, Michel Vuillermoz, Bruno Chiche, Jean-Philippe Puymartin
Louise stammt aus einer Kleinstadt und klopft eines Tages bei ihrer Schwester Martine, einer viel beschäftigten Großstädterin, an, um von ihrem Glück zu erzählen. Dadurch zerfällt Martine Stück für Stück, sie löst sich regelrecht auf. Der Film zeigt noch etwas anderes als den Abgrund der Familie. Er vergegenwärtigt in ihrem Zerstörerischen und in ihrer Zerstörtheit eine unglaubliche Kraft der Frauen.
Homepage des Films
 

 Quelle: Deutsches Filminstitut DIF, Bildarchiv
 

 Quelle: Deutsches Filminstitut DIF, 
 Bildarchiv
22 UHR
Zur Sache, Schätzchen
R: May Spils, BRD 1967, 80 Min., 35 mm (Vorführformat 16 mm), s/w, P: Peter Schamoni Prod., B: May Spils, Werner Enke, K: Klaus König, M: Kristian Schultze, S: May Spils, D: Henry van Lyck, Rainer Basedow, Inge Marshall, Werner Enke, Helmut Brasch, Uschi Glas
Die Geschichte, die May Spils erzählt, hat sie nach eigenen Aussagen der Wirklichkeit entnommen, der Wirklichkeit des Münchener Stadtviertels Schwabing im Sommer 1967, dieser kleinen Welt der Gammler, Trinker, Künstler und verkannten Genies.

Spiegelartikel über den Film

 Quelle: Freunde der deutschen
 Kinemathek, Bildarchiv
             
             Quelle: Bildarchiv EPD Film

 Quelle: Bildarchiv EPD Film

IM FOYER DES KINOS ZEIGEN WIR TÄGLICH
Sois belle et tais-toi (Sei schön und halt den Mund)
R: Delphine Seyrig, F 1976, 111 Min., Video, Farbe
unter anderem mit Shirley McLaine, Jane Fonda, Juliet Berto, Barbara Steel.
Die Schauspielerin interviewt 22 Kolleginnen über ihre Erfahrungen.
 


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