Adjektiv Frau

Film '68 und die Neue Frauenbewegung
29.5. - 1.6. 2008 im Mal Seh'n Kino

FREITAG, 30.5.

14 UHR (Vortragssaal des Historischen Museums)
L'aggettivo donna - Das Adjektiv Frau R+B: Rony Daopoulos, Annabella Miscuglio, Collettivo Femminista di Cinema, I 1971, 60 Min., 16 mm (Vorführformat DVD), s/w, OmU, P: Centro Sperimentale di Cinematografia

Ein Kollektivfilm aus der italienischen Frauenbewegung. Souverän und ironisch im Umgang mit der Montage dokumentarischen Materials, zeigt er, wie die Frau als ›Adjektiv-Frau‹, als Anhängsel des Mannes definiert wird. „Das Ziel unseres Kampfes ist weder der Ausgleich mit dem Mann, noch eine Veränderung der Machtverhältnisse. Wir wollen die Gesellschaft revolutionieren, nicht in ihr eine bessere Stellung erreichen.“ (C.F.d.C.)

15.15 UHR (Vortragssaal des Historischen Museums)
Öffentliche Intimität - Das Kino und die Politik Diskussion mit Helke Sander, Rosalinde Sartorti, Gaby Babic, Ute Holl. Moderation Heide Schlüpmann. Ende 17 Uhr.

18 UHR
Das hat mich sehr verändert
R: Edith Schmidt, BRD 1976, 30 Min., 16 mm (Vorführformat DVD), Farbe
Dokumentarfilm über das Frauenzentrum Eckenheimer Landstraße. Anschließend Gespräch mit Protagonistinnen des Films: Silvia Kontos, Hilde Wackerhagen, Margit Eschenbach u.a. In Anwesenheit von Regisseurin Edith Schmidt-Marcello.

20 UHR
Der subjektive Faktor
R: Helke Sander, BRD 1981, 138 Min., 16 mm, s/w und Farbe, P: Helke Sander / ZDF, B: Helke Sander, K: Martin Schäfer, M: Heiner Goebbels, S: Dörte Völz, Ursula Höf, D: Tillmann Braun, Tobias Delius, Kai Opitz, Nils Delius, Nikolaus Dutsch, Dominik Bender, Angelika Rommel, Johanna Sophia, Lutz Weidlich, Klaus Trebes
 

 Quelle: Deutsche Kinemathek

 Quelle: Deutsches Filminstitut DIF, Bildarchiv
Die Biografie einer Frau, die von 1980 aus auf die Jahre 1966 bis 1969 zurückblickt. Dokumentaraufnahmen der damaligen politischen Ereignisse sind mit der Geschichte von Anni verwoben, ihrer Begeisterung für die neuen Ansichten, ihrer Lust an Veränderung. Wie in den erzählten Ereignissen ändern sich auch im Film die Verhältnisse; traten am Anfang neben Anni fast nur Männer auf, sind es zunehmend Frauen, bis sich das Bild schließlich nahezu umkehrt.

In Anwesenheit von Helke Sander.

Homepage von Helke Sander

22.30 UHR
Janis - Die Janis Joplin-Story
R: Howard Alk, Seaton Findlay, USA 1974, 96 Min., 16mm, Farbe, OmU, P: Crawley Films, B: Howard Alk, Seaton Findlay, K: Michael Wadleigh, James Desmond, M: Full Tilt Boogie Band, Janis Joplin, Big Brother and the Holding Company, Kozmic Blues Band, S: Howard Alk, Seaton Findley

Interviews und Konzertaufnahmen. Der Film wird in außergewöhnlich fesselnder Weise von der Persönlichkeit Janis Joplins beherrscht.
»Fans who were really, really wild about the late Janis Joplin will love it.« Vorgestellt von Klaus Walter.

IM FOYER DES KINOS ZEIGEN WIR TÄGLICH
Sois belle et tais-toi (Sei schön und halt den Mund)
R: Delphine Seyrig, F 1976, 111 Min., Video, Farbe
unter anderem mit Shirley McLaine, Jane Fonda, Juliet Berto, Barbara Steel.
Die Schauspielerin interviewt 22 Kolleginnen über ihre Erfahrungen.
 


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